• Aus den Embryonen entwickeln sich die Regenerate.
  • In der Klimakammer wachsen die Regenerate der verschiedenen Kulturarten unter optimalen Bedingungen.
  • Die Pflanzen werden getopft und beprobt.
  • Kultivierung der DH-Pflanzen im Gewächshaus bis zur Auslieferung.
Raps-Embryonen in der Petrischale.

Gewebekultur

Die Regeneration vollständiger Pflanzen aus explantiertem Gewebe bzw. isolierten Zellen wird durch die  in vitro Kultur auf synthetischen Nährböden unter sterilen Bedingungen ermöglicht.

Ein Beispiel: Als Kallus wird in der Botanik ein Komplex undifferenzierter, totipotenter Zellen bezeichnet. Er entwickelt sich aus einem Gewebestück oder einer Zelle, die einer lebenden Pflanze entnommen wurde. Entwicklung von Sprossen und Wurzeln wird durch Zugabe von Phytohormonen zum Nährboden gesteuert. Die Pflanzen wachsen zunächst in klimatisierten Räumen unter Kunstlicht. Später werden die kleinen Pflanzen in Kultursubstrate überführt. Im Feld kultiviert der Züchter diese Pflanzen bis zur Reife und integriert sie in den Züchtungsprozess.

Auf der Entwicklung von zuverlässigen Verfahren für die Erstellung doppelt haploider Linien (DH) beruht der Erfolg der heute personalstärksten Abteilung von Saaten-Union Biotec. 


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